Zwei Jahre Baumhuus - eine kleine Rückschau
- Muriel Hürlimann
- 20. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Mit einer starken Vision, voller Energie und vielen positiven Fügungen ist das Baumhuus entstanden.Vieles ging mir dabei erstaunlich leicht von der Hand und ergab sich fast wie von selbst. Für mich war das ein Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dieser Vision, die mich wie aus dem Nichts gefunden hat, folgen musste.
Die darauffolgenden zwei Jahre waren geprägt von Höhen und Tiefen.Ein Geschäft aus dem Nichts und mit einer grossen finanziellen Investition aufzubauen, ist hart und verlangt unglaublich viel Arbeit. Immer wieder stösst man an seine Grenzen, körperlich, mental und im Vertrauen in sich selbst. Fragen wie: War es das Richtige? Warum mache ich das? Was kann ich noch besser machen? Reicht es, was ich tue? begleiteten mich ständig.
Dazu kam der finanzielle Druck. Ein stationäres Ladenlokal bringt hohe Fixkosten mit sich, und in manchen Monaten war es sehr knapp. Rückblickend frage ich mich oft, wie ich das im ersten Jahr überhaupt geschafft habe.Dieser finanzielle Druck war lange Zeit mein grösster Angstmacher und Energiefresser.
Doch vor einigen Monaten fand ich wieder mehr zu mir, zurück zu dem Gefühl, das ich damals hatte, als die Vision vom Baumhuus mich zum ersten Mal erreicht hat. Zurück ins Vertrauen in mich und ins Baumhuus. Seitdem fliesst die Energie wieder stärker. Es entstehen schöne Begegnungen, neue Gelegenheiten, und auch der Umsatz erlaubt mir, aufzuatmen und entspannter zu sein.
Mittlerweile schafft es das Baumhuus sogar, Rücklagen zu bilden. Das gibt mir Sicherheit und lässt mich wieder ruhiger schlafen und leichter leben.
Und jetzt sitze ich am Strand, in den Ferien. Zum ersten Mal seit der Eröffnung kann ich es richtig geniessen, ohne Angst davor, wie ich am Monatsende die Rechnungen bezahlen soll. Auch wenn das Baumhuus in dieser Zeit geschlossen bleibt und dadurch Einbussen entstehen, ist es ein gutes Gefühl zu wissen: Es geht.
Ich bin stolz auf mich, dass ich durchgehalten habe und den Glauben an die Vision vom Baumhuus nie ganz verloren habe.
Ich bin dankbar für meinen Partner, meine Freunde und meine Familie, die mich mental und finanziell so grosszügig unterstützt haben.Ich bin dankbar für alle, die an das Baumhuus glauben, davon erzählen und immer wieder vorbeikommen.
Danke an euch. Danke an mich.
Ohne uns gäbe es das Baumhuus heute nicht mehr.




